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Themen : Demokratie - Liberalismus - Verfassungskonventionen - Rechtstheorie - Souveränität
Die Idee eines „politischen Rechts“ suggeriert, dass Recht nicht so sehr unter dem Blickwinkel des Gehorsames - der ja nur auf individueller Ebene Sinn macht - sondern vielmehr unter demjenigen der Anerkennung analysiert werden sollte : auf kollektiver Ebene kann erst die Anerkennung des Souveräns durch seine Bürger seinen Anordnungen Rechtskraft verleihen. Ebenso kann es ohne Anerkennung der Mehrheit durch die Minderheit keine durch Recht gebundene politische Gemeinschaft geben. Vom Standpunkt des politischen Rechts her ist der Inhalt einer Norm weniger wichtig als die Bedingungen ihrer Rezipierung, also die Frage ob die Norm von den Bürgern anerkannt oder widerrufen ist.